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Kuratiert von Marco Caviglia

REGISTER DER GEFALLENEN IMI

(http://alboimicaduti.it/index.php/)

Diese Webseite wird von der Nationalen Vereinigung für die Heimkehrer aus Kriegsgefangenschaften und aus Befreiungskriegen und für ihre Familien (ANRP) mit Hauptsitz in Rom verwaltet. Dort ist es möglich eine umfangreiche Spezialbibliothek, ein großes Fotoarchiv und Videothek mit Zeitdokumenten und historischen Filmmaterial mit unterschiedlicher Herkunft zu benutzen.

Die ANRP hat sich aus den spontanen Organisationen der Heimkehrer aus Kriegsgefangenschaft, aus Lagerhaft (militärische und zivile), aus den Befreiungskriegen nach dem Ende des II. Weltkrieges gebildet. Im Verlaufe der Zeit hat sie sich um die Verteidigung der universellen Werte, wie die Demokratie, die Solidarität zwischen den Völkern, die Wahrung der in der Verfassung formulierten Prinzipien, sowie um die    Pflege und Förderung der historischen Gedenkstätten und Orte gekümmert.

Das Register der IMI (Internierte italienische Militärangehörige), die in den nationalsozialistischen Lagern zwischen 1943-1945 verstorben sind,  ist eine on-line Datenbank, in der in systematischer Reihenfolge die Personen- und biografischen Angaben der internierten italienischen Militärangehörigen, die ihr Leben in den Lagern des Dritten Reiches zwischen 1943 und 1945 verloren haben, einschließlich das Verzeichnis der Militärangehörigen, die sofort nach der Gefangennahme oder nach der Befreiung verstarben, aufgeführt sind.

Das Projekt konnte durch den Beitrag des Deutsch-Italienischen Zukunftsfonds, bereitgestellt von der Bundesrepublik Deutschland in enger Zusammenarbeit mit dem Italienischen Ministerium für Ausländische Angelegenheiten, realisiert werden.

 

  • Die Lager der Italiener: Landkarte der Lager
  • http://alboimicaduti.it/index.php/maps/show

    Die Karte nimmt Bezug auf die Situation der Territorialpolitik des Dritten Reiches, sie zeigt die unterschiedlichen Stadien des Grenzverlaufs zwischen 1937 und 1943, sowie die Aufteilung nach militärischen Regionen. Die Lager sind sowohl direkt in der Karte, als auch nach einem Suchkriterium, wie Stadtname, Lagertypologie, Militärgebiet, die in einer entsprechenden Namensliste eingetragen sind, lokalisiert.

  • Die Lager der Italiener: Namensliste der Lager
  • http://alboimicaduti.it/index.php/maps/list

    In die Seiten, die sich jeweils auf einen spezifischen Lager beziehen, sind Fotos aus der damaligen Zeit, eingefügt, oder werden aktualisiert und ergänzt.

 

ANNA PIZZUTI

(http://www.annapizzuti.it/)

Die Seite veröffentlicht eine Datenbank mit den Namen von ausländischen Juden, die 1943 in Italien interniert waren. Die Datenbank enthält außer der Personenangaben der Internierten auch Informationen über den letzten dokumentierten Ort der Internierung, über eventuelle vorherige Verlegungen, sowie Angaben, wann es möglich war sie aufzuspüren und darüber, was mit ihnen passierte nach dem 8. September 1943.

Die Entscheidung, 1943 – von manchen Ausnahmen abgesehen – als zentrales Datum festzulegen, entsteht technisch gesehen, aus der Typologie der Dokumenten, mit denen die Forschung selbst begann, aber es bedarf auch eine präzise historiografische Bedeutung zu definieren: den unmittelbar vorausgehenden Zeitpunkt festzulegen; den Beginn der lebensbedrohenden Verfolgung, das Moment, in dem das Schicksal, das in der Tragödie endete, bestimmt wurde, aber auch, wie die Datenbank es in zahlreichen Fällen dokumentiert, zur Rettung führte.

Die Datenbank bietet unterschiedliche Suchmöglichkeiten. Am einfachsten erhält man Informationen über einen einzelnen Internierten, mit der Eingabe eines Familiennamens, oder eines Geburtsdatums. Weiterhin sind Informationen – wenn entsprechende Daten vorhanden sind – über eine komplette Familie, oder über alle Internierten mit dem gleichen Familiennamen möglich. Komplexe Ergebnisse erhält man über die Angabe einer Nation, oder eines Geburtsortes, in diesem Fall erscheinen alle Internierten, für die diese Angaben zutreffen.

Datenbank

  • Die Suche (wie die Suche durchgeführt wird)
  • http://www.annapizzuti.it/database/ricerca.php
    Die Datenbank bietet unterschiedliche Suchmöglichkeiten. Am einfachsten erhält man Informationen über einen einzelnen Internierten, in dem einen Familiennamen, oder ein Geburtsdatum eingibt, oder wenn entsprechende Daten vorhanden sind, über eine komplette Familie, oder über alle Internierten mit dem gleichen Familiennamen. Komplexe Ergebnisse erhält man über die Angabe einer Nation, oder eines Geburtsortes, in diesem Fall erscheinen alle Internierten, für die diese Angaben zutreffen.

Weitergehende Informationen zur Vertiefung 

  • Die Ausweisungsverfügung
  • http://www.annapizzuti.it/approfondimenti/espulsione.php
    Vertiefende Informationen zum Dekret vom 7. September 1938, das die Ausweisung ausländischen Juden regelte. Es wurde gesetzlich festlegt, dass Juden, die ab dem 1. Januar 1919 nach Italien emigriert waren – von wenigen Ausnahmen abgesehen – innerhalb von sechs Monaten das Land zu verlassen hätten.

 

Rechtliche Verordnungen 

Hier folgen eine Reihe von Verordnungen unterschiedlicher Art, in Verbindung mit der Abschiebung von “ausländischen” Juden aus Italien, nach der Verkündung der Rassengesetze und zu Beginn der Internierungsmaßnahmen, die unmittelbar nach dem Eintritt Italiens in den II. Weltkrieg folgten. 

 

Dokumente

Eine Sammlung von Dokumenten unterschiedlicher Art (Statistiken, Erklärungen, Telegramme, Noten etc.) in Zusammenhang mit der Gesetzgebung über die “ausländischen Juden in Italien” von 1938 bis 1944.
http://www.annapizzuti.it/documenti/statisitchedemodel.php

Regionen und Provinzen 

Der didaktische Abschnitt der Webseite mit der Liste der Regionen, der Provinzen und der Kommunen, die zur Internierung von ausländischen Juden bestimmt wurden, oder die echten Lager.
Bei jedem einzelnen Ort ist es möglich die Zahl der Internierten und deren Daten zurückzuverfolgen.
http://www.annapizzuti.it/regioni/introduzione.php

 

Download Bereich 

Dieser Bereich bietet  aus 4 thematischen Schwerpunkten herunterladbare PDF Dokumente an: Archiv (hier ist es möglich, in einem File die komplette Datenbank als scrollbare Liste zu betrachten); Internierten (Liste der Internierten in den Lagern Ferramonti und Campagna); Die Geschichten (Liste der “ausländischen” Juden, aufgeteilt nach eine Reihe von Durchgängen in die Internierungslager z.B. Triest – Bengasi – Ferramonti); Andere (die Kombination der Datenbanken der internierten “ausländischen Juden”, aufgeteilt nach verschiedenen Kriterien wie, “ex Internierten zwischen den Überlebenden”,  “Deportierte”, “emigrierte Internierte” etc.)
http://www.annapizzuti.it/database/areadownload.php

 

NATIONALE VEREINIGUNG EHEMALIGER KZ-INSASSEN (ANED)

(http://www.deportati.it/) 

Die ANED ist eine nationale Vereinigung von ehemaligen Deportierten in nationalsozialistischen Lagern. Ihre Mitglieder sind die Überlebenden der nationalsozialistischen Vernichtungslager, die Familienangehörige der Deportierten und diejenigen, die beabsichtigen die Geschichte des Faschismus, des Widerstandes und der Deportationen in die Konzentrationslager zu erforschen und vor allem unter Jugendlichen darstellen und verbreiten. Sie ist eine gemeinnützige Vereinigung, eine anerkannte Körperschaft durch den Erlass des Präsidenten der Republik, vom 5. November 1968. Die Webseite ist reich an wissenschaftlichen Angaben und den Zielsetzung der Vereinigung entsprechenden Aktivitäten, die “als ihre Pflicht betrachtet, die Geschichte der Deportationen den Jugendlichen, denen die Verteidigung der Freiheit und der Demokratie anvertraut ist, bekannt zu machen.

  • AKTIVITÄTEN
  • http://www.deportati.it/attivita-aned/

    • REISEN DER ERINNERUNG
    • http://www.deportati.it/attivita/viaggi-nella-memoria/viaggi-nella-memoria/
      Es ist möglich Informationen über die Erinnerungs-Reisen, die von der ANED organisiert werden, zu bekommen. Die Reiseziele sind: Mauthausen, Hartheim und die Nebenlager Gusen, Ebensee, Melk, und Steyr, Auschwitz-Birkenau, Dachau, Flossenbürg, Buchenwald, Ravensbrück, Theresienstadt, ebenso die Reste der italienischen Lager  Fossoli, Bolzano und Risera di San Sabba und schließlich das Museum der Deportationen in Prato.

     

    NATIONALE VEREINIGUNG DER PARTISANEN ITALIENS (ANPI)

    (http://www.anpi.it/)

    Die ANPI, Nationale Vereinigung der Partisanen Italiens, wurde am 6. Juni 1944 von der Nationalen Befreiungskomitee Mittelitaliens (CLN) in Rom gegründet, während der Norden noch unter der nazifaschistischen Besatzung stand. Mit ihren 120.000 Mitgliedern ist sie eine der größten aktiven Vereinigungen von ehemaligen Kämpfern in Italien.

    Am 5.April 1945 wurde ihr mit dem Statthalterdekret Nr. 224 der Status Körperschaft des öffentlichen Rechts verliehen, somit bekam die ANPI mit dieser Rolle als Rechtspersönlichkeit die Anerkennung als offizielle Vereinigung der Partisanen.

    Die ANPI ist heute noch in der vordersten Linie als Hüter der Verfassung und in der Verwirklichung deren Werte, d.h. die Wahrung der Demokratie und in der Förderung der Erinnerung an die großartigen Epoche der Erringung der Freiheit, die die Resistenza war.

    Die Webseite ist in drei Sektionen gegliedert: Aktualität, Geschichte und Vereinigungen. Die Sektion “Geschichte” gliedert sich in vier Unterkategorien, die die Jahre des II: Weltkrieges betreffen:

    • Frauen und Männer der Resistenza
    • http://www.anpi.it/donne-e-uomini/
      Eine Datenbank von über 3000 Porträts der Frauen und Männer des Antifaschismus, des Widerstandes und des Befreiungskrieges. Biografische Karten können durch die Filter Familienname, die italienische Region, oder des Staates und durch den Grad des Ordens oder durch den Status (Gefallener, Deportierter, Soldat, etc.) identifiziert werden.

    • Orte der Erinnerungen und des Widerstandes
    • http://www.anpi.it/luoghi-di-memoria/
      Ein Verzeichnis von etwa 60 Karten von Museen und Institutionen, gewidmet an die italienische Resistenza auf der ganzen Halbinsel. Jede Karte enthält eine kurze allgemeine Beschreibung des Museums, oder der Institution, die Adresse, die Kontakte, die nützlichen Informationen und die Öffnungszeiten. Auch die didaktischen Angebote werden angezeigt, die jede einzelne Einrichtung anbietet, um die Kenntnisse der Schüler und Lehrer zu erweitern. Alle Museums- und Institutionenorte sind auf einer Karte lokalisiert und von dort aus ist jede einzelne Karte direkt zugänglich.

    • Geschichte der italienischen Widerstandes
    • http://www.anpi.it/storia/storie-della-resistenza-italiana
      Diese Sektion erzählt die Geschichte des italienische Widerstandes, aufgeteilt in dreizehn Kapiteln: 1) Der italienische Widerstand, 2) Der Widerstand der Soldaten, 3) Der Widerstand in Süditalien, 4) Die Nationale Befreiungskomitee (CLN), 5) Die Frauen des Widerstandes, 6) Londoner Rundfunk, 7) Il Fronte della Gioventù FDG (Front der Jugend), 8) Freie Zonen und Partisanenrepubliken, 9) Streiks im März 1944, 10) Illegale Presse, 11) Die nazifaschistischen Massaker, 12) Die Amnestie von 1946, 13) Die dekorierten Städte.

    • Die Geschichte des Faschismus
    • http://www.anpi.it/storia/storia-del-fascismo
      Die Geschichte des italienischen Faschismus wird über zusammenfassende Beschreibungen Chronologien, und Zeitzeugen erzählt. Die Unterkategorie Geschichte ist in sechs Kapiteln aufgeteilt: 1) Von den “Fasci Italiani” (Schlägertruppen) zur faschistischen Regierung, 2) Das Reich, 3) Das Regime (Gewaltherrschaft), 4) Die Allianz mit Hitler und der II. Weltkrieg, 5) Italien: vom Aggressionskrieg zum Befreiungskrieg, 6) Brief an die Freunde, Giacomo Ulivi

    STIFTUNG DOKUMENTATIONSZENTRUM JÜDISCHER ZEITGESCHICHTE

    (http://www.cdec.it/)

    Die Stiftung “Dokumentationszentrum Jüdischer Zeitgeschichte” (CDEC) ist ein italienisches Institut für die Dokumentation der jüdischen Zeitgeschichte in Italien. Sie betreibt spezifische Forschungsaktivitäten und Verbreitung der Ergebnisse über die moderne Geschichte der Juden in Italien, die Shoah, die Erinnerung und die Didaktik des Holocaust in Italien, sowie über den Antisemitismus und die Vorurteile seit dem II. Weltkrieg bis heute. Die Seite hat ein reichhaltiges Angebot an wissenschaftlichen Inhalten, Dokumenten, Interviews und vieles andere:

    Die Shoah in Italien / Dokumente und Quellen über die Shoah in Italien / Die Shoah in Italien im historischen Kontext und Dokumente:

    • Chronologie der antijüdischen Verfolgung in Italien http://www.cdec.it/home2_2.asp?idtesto=185&idtesto1=882&son=1&figlio=877&level=2
      Grundlegende Chronologie der Ereignisse, die während der faschistischen Epoche und der deutschen Besetzung das Leben der Juden in Italien auf dramatischer Art und Weise bestimmt haben.

      Die programmatischen Texte des Rassismus und des faschistischen Antisemitismus
      http://www.cdec.it/home2_2.asp?idtesto=185&idtesto1=884&son=1&figlio=877&level=2
      Vier Dokumente:

      1. Der Faschismus und das Rassenproblem; veröffentlicht in der “Il giornale d’Italia” am 15. Juli 1938 und verteilt am Nachmittag davor.
      2. Das Kommuniqué der Nationalen Faschistische Partei (PNF) vom 25.Juli 1938
      3. “Erklärung über die Rasse” des Großen Faschistischen Rats vom 6. Oktober 1938
      4. “Programmatisches Manifest” der Republikanisch-Faschistischen Partei vom 14. November 1943
    • Die antijüdische Gesetzgebung über die Güter und die Arbeit (1938 – 1945)
      http://www.cdec.it/home2_2.asp?idtesto=185&idtesto1=612&son=1&figlio=877&level=2
      Zitiert werden zwei Kapiteln aus dem “Gesamtbericht” der Kommission zur Rekonstruktion der Ereignisse, die in Italien die Aktivitäten bei Aneignung der Vermögenswerte der jüdischen Staatsangehörige seitens der öffentlichen und privaten Einrichtungen charakterisiert haben. Die Kommission, benannt nach ihrem Vorsitzenden Tina Anselmi, wurde am 1. Dezember 1998 vom Präsidenten des Ministerrats eingerichtet und beendete ihre Tätigkeit am 30. April 2001 mit der Veröffentlichung des “Gesamtberichts”.

    • Allgemeine Statistik der Opfer des Shoah in Italien, 1943 – 1945
      http://www.cdec.it/home2_2.asp?idtesto=185&idtesto1=594&son=1&figlio=877&level=2
      Veröffentlicht werden die Übersichtstabellen, die die deportierten Juden aus Italien betreffen, entnommen aus dem Band von Liliana Piciotto mit dem Titel: “Das Buch der Erinnerung. Die Juden, die aus Italien deportiert wurden (1943-1945)” Il Libro della Memoria. Gli ebrei deportati dall’Italia (1943-1945) Ein Forschungsbericht der Stiftung Dokumentationszentrum Jüdischer Zeitgeschichte (Mursia, Milano, 3°ed. 2002)

    WEB Ressource

    • Bildarchiv http://digital-library.cdec.it/cdec-web/fotografico: vom Bildarchiv der CDEC seit 2001 gesammelte und katalogisierte Bilder. Vom besonderen Interesse ist die Sammlung “Opfer des Shoah”, die die Fotografien der in die KZ deportierten Personen, oder bei Massenmorden, bei der Inhaftierung oder durch Entbehrungen gestorbene Opfer, enthält.
    • Archiv http://digital-library.cdec.it/cdec-web/storico : Bestandsverzeichnis und digitalisierte Dokumentation der Sammlungen des Archivs der Stiftung CDEC
    • Bibliothek http://digital-library.cdec.it/cdec-web/biblioteca: Katalografische Beschreibung der Monographien, der Periodika, der Artikel und Auswertungen der Stiftung CDEC
    • Audiovideo http://digital-library.cdec.it/cdec-web/audiovideo : katalografische Karten und audiovisuelle Materialien, hergestellt und/oder gesammelt ab den achtziger Jahren von der Stiftung CDEC. Vom besonderem Interesse sind die Sammlungen “Zeitdokumente/Zeugnisse über die Shoah” und “Interview mit der Geschichte”. Die Sammlung “Zeitdokumente/Zeugnisse über die Shoah” enthält 150 Audio-Aufnahmen, realisiert zwischen 1982 und 2002 vom Staff der CDEC. Bestandteil der Dokumentation sind einige der ersten -manchmal die einzigen – Interviewaufnahmen in Italien von jüdischen Überlebenden der Deportation, oder denen es gelungen ist vor der Deportation zu fliehen. In der Sammlung “Interview mit der Geschichte” kommen 105 Auschwitz Überlebende in Video-Interviews zum Wort, sie wurden von Lilliana Picciotto und Marcello Pezzetti zwischen 1995 und 1996 durchgeführt.

     

    • Ausstellung über die Shoah in Italien
      http://www.museoshoah.it/home.asp
      Eine digitale Ausstellung, die mithilfe von zeitgeschichtlichen Dokumenten die wichtigsten, durch die antijüdischen Verfolgung bedingte Leidensgeschichten erzählt, die in Italien in zwei Phasen ereignet sind: in der von 1938-1943, die von der faschistischen Regierung des Königreichs Italiens erlassenen Gesetze gezeichnet wurde und in der von 1943-1945, während der Italienischen Sozialrepublik und der deutschen Besetzung durchgeführten Verhaftungen und Deportationen bestimmte Zeit.

    • Die Namen der italienischen Shoah < http://www.nomidellashoah.it/home2_2.asp?idtesto=1331
      Die Webseite “ Die Namen der italienischen Shoah. Ein Erinnerungsdenkmal an die Opfer der antijüdischen Verfolgung 1943-1945” enthält die Namen und biografische Angaben der Opfer der nazistischen und faschistischen Gewaltherrschaft. Sie wurden von der Stiftung CDEC in mehrjährigen Ermittlungen gesammelt.

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    STIFTUNG EX KONZENTRATIONSLAGER FOSSOLI

    https://www.fondazionefossoli.org/it/ 

    Die Stiftung “Ex Konzentrationslager Fossoli” wurde im Januar 1996 von der Stadt Carpi und der Vereinigung der Freunde des Konzentrationslagers Fossoli und dem Museum-Denkmal des Deportierten gegründet. Ziel der gemeinnützigen Stiftung ist es, die Erinnerung an die Deportation mittels Erhaltung, Wiederherstellung und Aufwertung des ex Konzentrationslagers Fossoli, zu verbreiten. Zu den Aktivitäten gehören:  die Förderung der historisch-dokumentarischen Forschung über das Konzentrationslager bei Berücksichtigung der unterschiedlichen Phasen seiner Besetzung; die Planung und Aktivierung von didaktischen Initiativen, insbesondere für Schulen und für Jugendliche in den Kompetenzbereichen der Stiftung sowie auch der Menschenrechte und in der interkulturellen Erziehung.

    • Die Bibliothek
      https://www.fondazionefossoli.org/it/biblioteca.php
      Die Bibliothek der Stiftung setz sich zusammen aus den Bücherbeständen des “Studien- und Dokumentationszentrums Primo Levi “ (etwa 1200 Schriften), des Museums-Denkmal des Deportierten (etwa 400 Schriftstücke) und des Studienzentrums Sinti in Rom (etwa 600 Schriften). Ein Auskunftsantrag ist direkt von der Seite aus möglich.

    STIFTUNG VILLA EMMA

    GERETTETE JÜDISCHE KINDER

    (http://www.fondazionevillaemma.org/) 

    Die Stiftung Villa Emma entstand 2004, angeregt durch eine Akt der Solidarität, die die Gemeinschaft von Nonantola, sechzig Jahre davor dazu bewegt hat, eine Gruppe von Flüchtenden aufzunehmen und zu ihrer Rettung beizutragen. 73 jüdische Kinder und Jugendliche aus Deutschland Österreich und Jugoslawien kamen auf der Suche nach einem Zufluchtsort in Nonantola an und fanden eine Bleibe. Ausgehend von jenem Vermögen der Erinnerung an das Ereignis und vom solidarischen Akt, die Stiftung fördert historische Forschung, Begegnungen mit Schulen, Bildungsaktivitäten und kulturelle Initiativen; sie reflektiert außerdem über die Konditionen der Kinder und Jugendlichen – ihnen Aufmerksamkeit schenkend -, die heute die Straßen der Welt entlanglaufen, um neue Opportunitäten und ein Leben jenseits der Gewalt zu suchen.

    • GESCHICHTE
      http://www.fondazionevillaemma.org/storia/
      In dieser Sektion wird die Rettungstat beschrieben, die von DELASEM für 73 jungen ausländischen Juden, beherbergt in der Villa Emma in Nonantola, zwischen dem Sommer 1942 und Oktober 1943, organisiert wurde.

    • AKTIVITÄTEN
      http://www.fondazionevillaemma.org/attivita/
      Aktuelle Informationen über Tagungen, Bildungsveranstaltungen und über die ständige Ausstellung “Die  jüdischen Kinder der Villa Emma in Nonantola:1942-1943”

    DAS SYSTEM DER FASCHISTISCHEN LAGER

    (http://campifascisti.it/)

    Diese Seite bildet ein online Dokumentationszentrum über die Internierung und die Gefangenschaft, als vom italienische Staat angewandte Unterdrückungsmethode in der Zeit von der Machtergreifung seitens von Benito Mussolini (1922), bis zum Ende des II. Weltkriegs (1945).

    Das online Projekt Forschung und Dokumentation über die faschistischen Lager wurde 2011-2012 von Andrea Giuseppini e Roman Herzog für die Vereinigung Audiodok  konzipiert. Seit 2015 betreut Andrea Giuseppini das Projekt für die Vereinigung Topographie der Geschichte. Es handelt sich also um ein breit gefasstes Argument, das sowohl die gesetzlichen Instrumente, die in der Friedenszeit zur Kontrolle der Oppositionellen und der Gesellschaft erlassen, als auch die Gesetze und Verfahren, die vom italienischen Heer (Regio Esercito) geführten Kriege in Afrika und Europa angewandt wurden, einschließt.

    Das online Dokumentationszentrum ist nicht auf der Grundlage von historischen Ereignissen aufgebaut, sondern nach Orten.

    Als Orte der Internierung und der Gefangenschaft werden die Verbannungsorte, die Gefängnisse, die Konzentrationslager, die Internierungsortschaften und soweit es anhand der historischen Forschung sich herausstellt, der Kontext, in dem die repressiven Maßnahmen gegen Oppositionelle, speziellen sozialen Kategorien, religiöse Gruppen, zivile und militärische Angehörige fremder Staaten, die in Kriege oder in militärische Besetzungen verwickelt wurden,  definiert.

    Zum momentanen Zeitpunkt (Februar 2019) umfasst die Datenbank über 3600 Dokumente aus 30 verschiedenen italienischen und ausländischen Archiven.

    Die unterschiedlichen, so identifizierten Orte werden durch diverse Art von Quellen dokumentiert und um weitere Nachforschungen vornehmen zu können, auf dieser Webseite veröffentlicht.

    Die faschistischen Lager:

    • BESTIMMUNGEN
      http://campifascisti.it/elenco_provvedimenti.php
      Verzeichnis der Gesetze, Rundschreiben, Befehle, Informationsschreiben, Briefe und so weiter, was nicht direkt an einen Ort gebunden ist, aber Teil der Dokumentensammlung (Korpus) ist, die reguliert, oder mehr allgemein, die verschiedene Formen der Repression betrifft. Es ist möglich das Verzeichnis  zu bestellen, indem man auf die vorgegebenen Datencharakteristika (Datum, Verfügbarkeit, Titel, Einrichtung) tippt.

    Liste der Lager:

    Zeugen:

    • ALLE ZEIGEN
      http://campifascisti.it/elenco_testimoni.php
      Alphabetische Liste aller Zeugenaussagen (direkte Zeugen, indirekte Zeugen und Historiker) wiedergegeben sowohl in Audio, als auch in Niederschrift. Zu jeder Zeugenaussage gehört eine Karte, die Informationen über das Leben den befragten Zeugen und den Namen des Interviewers enthält.

    Karten:
    http://campifascisti.it/mappe.php#
    In dieser Sektion wird die Geolokalisierung des faschistischen Konzentrationslager-Systems dargestellt. Jede Lager ist mit einem Kreis, je nach Typologie mit einer anderen Farbe markiert. Mit einem Klick öffnet sich die dazu gehörige Karte. Neben der allgemeinen Übersichtskarte sind Karten der folgenden Länder vorhanden: Albanien, Bosnien-Herzegowina, Kroatien, Ägypten, Eritrea, Äthiopien, Frankreich, Griechenland, Italien, Kosovo, Libyen, Montenegro, Slowenien, Somalia e Tunesien.

    VERTEIDIGUNGSMINISTERIUM – KRIEGSVERBRECHERPROZESSE

    (https://www.difesa.it/Giustizia_Militare/rassegna/Processi/Pagine/default.aspx)

    Die zweite Hälfte der neunziger Jahre war, wenigstens das, was die Militärjustiz betraf, von den folgenden Justizereignissen charakterisiert: die Prozesse gegen den SS-Offizier Erich Priebke, wegen des Massakers “Fosse Ardeatine” in Roma, ebenso gegen den Leutnant Wolfgang Lehnick-Emden und den Feldwebel Kurt Artur Werner Schuster wegen des Massakers “Caiazzo in Caserta”, und schließlich die Turiner Gerichtsurteile gegen den SS-Hauptsturmführer Theodor Emil Saevecke wegen des Massakers auf der “Piazzale Loreto in Mailand” und gegen den SS-Obersturmbannführer Friedrich Engel wegen des Massakers “Benedicta” bei Alessandria.

    Angesichts der Tatsache, dass die öffentliche Meinung diesen traurigen Ereignissen einen hohen Stellenwert beimisst, sowie wegen dem historischen Stellenwert der Geschehnisse, die Generalstaatsanwaltschaft für Militärangelegenheiten hat es für angebracht gehalten, die Rekonstruktion der komplexen Gerichtsereignisse durch alle Urteile, die wiedererlangt werden konnten, wegen ihrer besonderen historischen und juristischen Aktualität, auf der Webseite, zu veröffentlichen und somit eine bedeutende Arbeit  vollbracht.

    Die Persönlichkeiten, die in Betracht gezogen wurden, sind:

    HERBERT KAPPLER
    https://www.difesa.it/Giustizia_Militare/rassegna/Processi/Kappler/Pagine/default.aspx

    ERICH PRIEBKE
    https://www.difesa.it/Giustizia_Militare/rassegna/Processi/Priebke/Pagine/default.aspx

    ALBERT KESSERLING
    https://www.difesa.it/Giustizia_Militare/rassegna/Processi/Kesserling/Pagine/default.aspx

    MACKENSEN E MAELZER
    https://www.difesa.it/Giustizia_Militare/rassegna/Processi/Pagine/Mackensen_Maelzer.aspx

    THEODOR EMIL
    SAEVECKE https://www.difesa.it/Giustizia_Militare/rassegna/Processi/Pagine/SaeveckeTheodorEmil.aspx

    SIEGFRIED ENGEL
    https://www.difesa.it/giustizia_militare/rassegna/processi/pagine/engelsiegfried.aspx

    LEHNIGK- EMDEN E SCHUSTER KURT
    https://www.difesa.it/giustizia_militare/rassegna/processi/lehnigkemdenschuster/pagine/default.aspx

    MICHAEL SEIFERT
    https://www.difesa.it/giustizia_militare/rassegna/processi/seifert/pagine/default.aspx

    HERBERT HANTSCHK
    https://www.difesa.it/giustizia_militare/rassegna/processi/pagine/hantschkherbert.aspx

    NORDHORN HEINRICH
    https://www.difesa.it/Giustizia_Militare/rassegna/Processi/Nordhorn/Pagine/default.aspx

    GERHARD SOMMER, ALFRED  SCHÖNEBERG, WERNER BRUSS, HEINRICH SCHENDEL, HEINRICH SONNTAG LUDWIG, GEORG RAUCH, LUDWIG GORING, ALFRED CONCINA, KARL GROPLER, HORST RICHTER
    https://www.difesa.it/Giustizia_Militare/rassegna/Processi/Sommer_Schoneberg_Bruss/Pagine/default.aspx

    BERICHTE DER NATIONALREPUBLIKANISCHEN GARDE (G.N.R.)

    (http://www.notiziarignr.it/home/default.asp)

    Die Nationalrepublikanische Garde (G.N.R.) war einer der wichtigsten Organisationen der Italienischen Sozialrepublik (23. September 1943-25. April 1945), entstanden aus dem Zusammenschluss der Polizeikräfte und der Carabinieri.

    Die Berichte des Büros “I. Sektion Situation” des Generalkommandos der G.N.R. mit Sitz in Brescia, waren täglich verfasste und vertraulich verschickte mit Schreibmaschinen geschriebene Polizeiberichte an den Duce, dem Kommandierenden General der G.N.R., Renato Ricci, an den Generalleutnant Niccolò Nicchiarelli und an einigen anderen ranghohen Faschisten.

    Die Berichte der G.N.R. wurden 1965 von Luigi Micheletti geborgen. Das anfängliche Kernstück der Dokumentation im Original bezieht sich auf die Periode zwischen November 1943 und November 1944: an diese sind anschließend der großer Teil der fehlenden Berichte als Fotokopien hinzugefügt. Diese sind, teilweise auch in unterschiedlicher Abfassung für den gleichen Tag, bis die Zeitspanne, von 600 Tagen der Sozialrepublik, abgedeckt wurden. Die Sammlung “Berichte der Nationalrepublikanischen Garde” der Stiftung Luigi Micheletti, umfasst 16 Ordner mit insgesamt 399 Exemplaren. Es handelt sich um 14.542 Seiten von diversen Anhängen.

    Dank dem Projekt “Informationalisierung der Stiftung Berichte der Nationalrepublikanischen Garde” können die digitalisierten Seiten der Berichte G.N.R. und die betreffende Datenbank mit den Verzeichnissen der Berichte in zwei Modalitäten aufgerufen werden: Suche und Kalender.

     

    • SUCHE
      http://www.notiziarignr.it/ricerca/visualizza.asp
      In der Modalität Suche ist es möglich in der Datenbank die Recherche in den Verzeichnissen nach: Datum, Provinz/Region, Stadt, thematische Sektion, Name der Person/Einrichtung, Spezifikation, zu tätigen.

    TOPOGRAPHIE FÜR DIE GESCHICHTE (TPS)

    (http://www.topografiaperlastoria.org/)

    Diese Webseite wendet sich an die Schulen und an die Wissenschaftler mit der Absicht, Archivmaterialien, kurze Informationsblätter und Schicksalswege der Deportierten und Zwangsarbeiter so zur Verfügung zu stellen, dass in möglichst vollständigen Form die extreme Komplexität der Geschichte der Zwangsarbeit in Italien zwischen 1943 und 1945, dargestellt wird.

    Das Projekt steht unter der Federführung von TPS mit der finanziellen Unterstützung der Stiftung EVZ; Projekt Partner: Verein APIS Institute (Ljubljana); Faculty of Humanitles and Social Sciences, University of Rijeka und Deutsches Historisches Institut in Rom (DHI).

     

     

    • THEMEN

    http://www.topografiaperlastoria.org/

    Enthält sieben Vertiefungsordner mit dem Ziel, die Grundzüge der behandelten Themen auf der Webseite, zu beschreiben:

    1) Die Zwangsarbeitsorganisationen in Italien (1943 1945)

    2) Die Organen der Nötigung

    3) Gefangenschaft und Zwangsarbeit der internierten italienischen Militärangehörigen

    4) Die doppelte Deportation                                  

    5) Die Deportation der Juden aus Italien

    6) Streiks und Deportationen der Zwangsarbeiter im Reich

     

    • DIE ORTE

    http://www.topografiaperlastoria.org/

    Liste der Übergangslager und Arbeitslager, aufgeteilt nach Regionen,

    1) Territorium der Italienische Sozialrepublik

    2) Operationszone der Adriaküste (OZAK)

    3) Operationszone der Voralpen (OZAV)

    4) Territorium des III. Reich

     

    • DIE WEGSTRECKEN

    http://www.topografiaperlastoria.org/

    Interaktive Karte auf der die Wegstrecken, die die Internierten und die Deportierten folgten. Von Etappe zu Etappe sind die Verlegungen, die sie erleiden mussten, geolokalisiert, ergänzt mit Geschichten und Vertiefungen.

     

    • PERSONEN

    http://www.topografiaperlastoria.org/

     Acht Biografien von Internierten

     

    • DIE INTERNIERTEN

    http://www.topografiaperlastoria.org/

    Diese Datenbank enthält zur Zeit ausschließlich die Liste der bisher erfassten “Doppeldeportierten“ (ausländische Staatsbürger die zuerst in Italien interniert und nach dem 8. September 1943, nach Deutschland deportiert wurden). Es ist möglich mithilfe eines oder mehrerer Filtern eine Suche vorzunehmen.

     

    • DOKUMENTE

    http://www.topografiaperlastoria.org/

    In dieser Sektion ist es möglich Dokumentensuche mit der Einstellung von einem oder mehreren Filter  (freie Suche), bzw. über die einzelnen Archive durchzuführen (Archivsuche). 

     

    • CHRONOLOGIE

    http://www.topografiaperlastoria.org/

    Chronologie des Systems der faschistischen Konzentrationslager in Italien, beginnend mit dem 8. September 1943.

     

     

     

     

     

     

     

    1943.